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Cycling in Gudbrandsdalen
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Gudbrandsdalen

2 Fahrradrouten - Norwegen

Das Gudbrandsdalen bietet eine ganz andere Dimension des norwegischen Radfahrens als die Westfjorde. Während die Fjordrouten dramatisch und senkrecht sind, ist das Gudbrandsdalen weitläufig und waagerecht - lange Talaufstiege, die dich allmählich von der Talsohle auf offene Hochebenen führen, wo sich die Nationalparks Rondane und Jotunheimen bis zum Horizont erstrecken. Beim Fahren hier geht es um Rhythmus, Ausdauer und Einsamkeit.

Hier bekommt das norwegische Radfahren auch seine Schotterdimension. Jotunheimvegen und Grimsdalen sind hartgepackte Schotterstraßen durch Gebirgslandschaften - bei guten Bedingungen mit Straßenreifen befahrbar und anders als alles, was du in Westnorwegen finden wirst. Die Kombination aus glatten Asphaltpässen wie Valdresflye und Venabygdsfjellet mit diesen abgelegenen Schotterstraßen macht das Gudbrandsdalen einzigartig vielseitig.

Wann soll man fahren

Die Saison ist hier kürzer und variabler als an der norwegischen Küste und wird fast ausschließlich von der Schneeschmelze und der Öffnung der Straßen bestimmt. Valdresflye und Venabygdsfjellet öffnen normalerweise im Mai, aber Jotunheimvegen und Grimsdalen - beides Schotterstraßen - öffnen selten vor Mitte Juni. Überprüfe immer den aktuellen Straßenstatus unter vegvesen.no, bevor du in die Berge fährst.

Juli und August sind die sichersten und zuverlässigsten Monate - stabiles Wetter, Temperaturen von 15-20°C in den Tälern und alle Berghütten und Cafés entlang der Routen sind geöffnet. Das ist wichtig: Verpflegungs- und Wasserstellen sind rar gesät und es ist wichtig zu wissen, was geöffnet ist, bevor du losgehst.

Der September ist für viele Radfahrer der Lieblingsmonat im Gudbrandsdalen. Die Berge färben sich gold, orange und rot, die Luft ist kristallklar und die Straßen sind ruhig. Jotunheimvegen und Grimsdalen sind normalerweise geschlossen, wenn der erste ernsthafte Schneefall eintrifft - normalerweise Anfang bis Mitte Oktober.

Unterkunft

Für die Jotunheimen- und Rondane-Routen ist Vinstra ein praktischer und gut gelegener Ausgangspunkt mit einer Reihe von Unterkunftsmöglichkeiten. Wo du übernachtest, hängt letztlich davon ab, welche Routen du fahren willst - sieh zu, dass du dich in der Nähe deines Startpunktes niederlässt, anstatt zu versuchen, die ganze Region von einem Ort aus zu erkunden.

Gudbrandsdalen vs. Westfjorde

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Die Westfjorde sind vertikal und technisch - kurze, steile Aufstiege mit Haarnadelkurven, Wasserfälle und Fjorde, die unter dir abfallen. Gudbrandsdalen ist horizontal und meditativ - lange, allmähliche Anstiege auf offene Hochebenen, Rentiere auf der Straße und die Stille der echten Wildnis.

Wenn du epische Landschaften willst und schnell das Feuer spüren willst, dann fahre in die Westfjorde. Wenn du stundenlang in unberührter Berglandschaft fahren, deinen Rhythmus finden und im norwegischen Hochland verschwinden willst, bist du im Gudbrandsdalen genau richtig.

Praktische Tipps

Es gibt nur wenige Verpflegungs- und Wasserstellen - deutlich mehr als auf den Küstenrouten. Erkundige dich, was entlang deiner Route möglich ist, bevor du aufbrichst, und nimm immer mehr Essen und Wasser mit, als du glaubst, dass du brauchst. Es gibt kein Sicherheitsnetz, wenn dir mitten im Grimsdalen das Wasser ausgeht. Eine leichte Regenjacke und eine zusätzliche Schicht sind unabhängig von der Wettervorhersage unerlässlich - das Wetter im norwegischen Hochland kann sich zu jeder Jahreszeit schnell ändern.

#Mountain Roads#National Parks#Gravel & Asphalt#Jotunheimen

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