
San Remo Cycling — Cipressa & Poggio Loop
Über diese Route
← Italian Riviera Liguria Cycling GuideFahre die beiden Anstiege, die über Mailand-San Remo entscheiden - von San Remo aus. Die Route folgt der ligurischen Küste nach Westen bis nach San Lorenzo al Mare, biegt dann ins Landesinnere ab, um die Cipressa (5,6 km bei 4,1 %) in Angriff zu nehmen, bevor sie absteigt und den legendären Poggio di San Remo (3,7 km bei 3,7 %) zurück in die Stadt erklimmt.
Mit 44 Kilometern und 424 Höhenmetern ist dies eine kürzere, aber knackige Route - perfekt für eine konzentrierte Halbtagestour oder einen Tag zum Aufwärmen an der Riviera. Beide Anstiege sind weltweit durch den Frühjahrsklassiker bekannt und dennoch für jeden fitten Rennradfahrer zu schaffen. Die Abfahrt vom Poggio zurück nach San Remo ist schnell und technisch anspruchsvoll - die gleiche Straße, auf der Sean Kelly und Fabian Cancellara ihre Siegesattacken starteten.
Dies sind die beiden berühmtesten kurzen Anstiege im Profi-Radsport, und sie von San Remo aus zu befahren, fühlte sich an, als würde man einen Frühlingsklassiker erleben. Die Strecke führt von San Remo aus etwa 17 km entlang der Küste in Richtung Westen - eine flache Strecke entlang der Via Aurelia, die sich an das Ligurische Meer schmiegt. Eine Aufwärmrunde, mehr nicht, aber die Vorfreude stieg die ganze Zeit.
Die Cipressa beginnt mit einer scharfen Rechtskurve in San Lorenzo al Mare. du ist 5,6 km lang und hat eine Durchschnittssteigung von 4,1 %, aber der Charakter des Anstiegs ist das, was dir im Gedächtnis bleibt - die Straße schlängelt sich durch Olivenhaine und kleine Dörfer, und der Blick auf das Meer öffnet sich hinter dir, je höher du kommst. Als ich diese Strecke fuhr, musste ich immer wieder an die Fahrer denken, die hier nach 260 km von Mailand aus angegriffen haben. Der Gipfel kommt fast plötzlich, und die Abfahrt ist schnell.
Zwischen den beiden Anstiegen gibt es etwa 5 km flache Küstenstraße. Als ich hier war, habe ich das genutzt, um mich zu erholen und zu essen, denn ich wusste, dass der Poggio kommen würde. Der Poggio di San Remo ist mit 3,7 km und durchschnittlich 3,7 % kürzer, aber mit Rampen bis zu 8 % verlangt er Respekt. In den ersten Haarnadeln fängt der Schmerz an, und die oberen Hänge sind am steilsten. Hier startete Nibali seinen Soloangriff, Mohoric setzte sich in der Abfahrt ab und Pogacar beschleunigte vom Feld weg.
Die Abfahrt vom Poggio führt direkt nach San Remo - eng, technisch und mit blinden Kurven, die Konzentration erfordern. An dem Tag, an dem ich hier war, fuhr ich vorsichtig hinunter, aber man konnte die Geschwindigkeit spüren, die die Profis auf dieser Straße haben. Unten auf der Via Roma ist das Ziel von Mailand-San Remo, und dort mit dem Fahrrad anzukommen, machte den ganzen Tag komplett.
Mit 44 km und 424 Höhenmetern ist das eine Halbtagestour - aber die Geschichte, die auf diesen Kilometern steckt, ist außergewöhnlich.

Kilometer für Kilometer
Flache Küstenstrecke auf der Via Aurelia. Schnell und geradlinig - nutze diesen Abschnitt zum Aufwärmen. Die Straße schmiegt sich an das Ligurische Meer mit Blick auf das Wasser.
Schnelle Abfahrt von der Cipressa, gefolgt von 5 km flacher Küstenstraße zurück nach San Remo. Erhole dich hier - der Poggio kommt.
Galerie






Unterwegs
Karte und Höhenprofil
Wichtige Anstiege
Poggio di San Remo
Cat 4Beobachte den vollen Aufstieg
Highlights
- •Cipressa: Ein klassischer 5,6-km-Anstieg, der sich durch Olivenhaine mit dem Ligurischen Meer im Rücken nach oben schlängelt. Er veränderte 1982 die Dynamik von Mailand–Sanremo und dient bis heute als taktisches Sprungbrett für das Finale.
- •Poggio di San Remo: Ein kurzer, giftiger 3,7-km-Anstieg mit Rampen bis zu 8 % nahe der Kuppe. Hier haben die größten Namen – von Nibali über Pogačar bis van der Poel – ihre entscheidenden Attacken gesetzt.
- •Die Poggio-Abfahrt: Enge, technische Kehren, die direkt nach Sanremo hinunterführen. Genau hier hat Mohorič 2022 alles riskiert. Eine Abfahrt, die volle Konzentration erfordert und zeigt, wie sich Profi-Tempo anfühlt.
- •Via Aurelia: Die flache, schnelle Küstenstraße zwischen Sanremo und San Lorenzo al Mare. Sie verbindet die Runde und ist ideal, um Druck auf das Pedal zu bringen oder die Beine zwischen den Anstiegen zu lockern.
- •Via Roma: Das Ziel liegt im Zentrum von Sanremo, auf dem Asphalt, wo La Primavera jeden März entschieden wird. Roll entspannt ein, spür die Geschichte und genieße den Zieleinlauf.
Wichtig zu wissen
- ⚠Pista Ciclabile: Die Küstenabschnitte verlaufen auf einer alten Bahntrasse, die heute ein autofreier Radweg direkt am Ligurischen Meer ist. Ideal, um ohne Stress durch Autoverkehr den Rhythmus zu halten.
- ⚠Profis im Training: Mitte März teilst du dir die Straße mit Profiteams, die sich für Mailand–Sanremo fit machen. Die Namen der Stars auf dem Poggio-Asphalt sorgen für eine einzigartige Atmosphäre.
- ⚠Logistik: Parke im Zentrum von Sanremo nahe der Via Roma. Da es eine Rundstrecke ist, kommst du direkt wieder am Auto an.
- ⚠Versorgung: Cafés und Trinkwasserbrunnen gibt es in San Lorenzo al Mare und im Dorf Cipressa. Eine Flasche reicht auch an warmen Tagen locker zwischen den Stopps.
Café und Wasser
- km 26Buona Vita
Radfahrerfreundliches Bar-Restaurant oben an der Cipressa mit sicherem Radabstellplatz. Öffnet um 12:00 Uhr — wer früh fährt, kommt auf dem Rückweg vorbei, nicht auf dem Hinweg.
- km 36Ristoro La Vesca
Unkomplizierter Stopp direkt am Küstenradweg nahe dem Fuß des Poggio. Ab 8:00 Uhr geöffnet — Kaffee und ein Snack sind früh verfügbar. Schöner Meerblick und ein natürlicher Punkt, um nach beiden Anstiegen aufzutanken.
Häufig gestellte Fragen
- Wie schwer ist die Cipressa?
- 5,6 km bei 4,1 % im Schnitt. Die ersten zwei Kilometer sind die zähesten, danach wird es gleichmäßig und ist für jeden trainierten Hobbyfahrer machbar. Insgesamt ca. 240 Höhenmeter. Zum Vergleich: Pogačar hält den KOM mit starken 8:49.
- Ist das dieselbe Strecke wie Mailand–Sanremo?
- Du fährst das absolute Finale. Die Runde führt über Cipressa und Poggio, dann die technische Abfahrt nach Sanremo und ins Ziel auf der Via Roma — genau die Straßen, auf denen das Rennen entschieden wird.
- Wie steil ist der Poggio?
- 3,7 km bei 3,7 % im Schnitt. Auf dem Papier wirkt er harmlos, aber nach ein paar Stunden im Sattel drücken die Rampen bis 8 % kurz vor der Kuppe ordentlich. Hier finden die entscheidenden Attacken statt.
- Beste Zeit?
- März bis Oktober. Der März ist wegen der Mailand–Sanremo-Stimmung bei 15–20 °C ein Erlebnis. Der Sommer ist heiß, daher sind September und Oktober oft ideal: warme Tage, deutlich weniger Verkehr.
- Start und Parken?
- Starte im Zentrum von Sanremo bei der Via Roma. Da es eine Rundstrecke ist, landest du wieder am Ausgangspunkt. Parkmöglichkeiten gibt es in der Stadt genug.
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Route Details
- Land
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