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Radfahren auf dem Salita Vignai-Anstieg durch das ligurische Hinterland oberhalb von San Remo
Italian Riviera — Liguria, Italy

San Remo Cycling — Salita dei Vignai Loop

Schwer
63 km
Distanz
1.197 m
Elevation
100% Asphalt
Oberfläche
San Remo
Start
Okt - Mai
Beste Saison
hard
Schwierigkeit
63 km und 1.197 Höhenmeter, dominiert vom HC-Anstieg Salita Vignai (16,4 km, 5,3 %) vom Meeresspiegel auf 1.025 m. Ein unerbittlicher Anstieg ohne Erholungsabschnitte, der einen soliden Motor verlangt. Volle Konzentration beim technischen Abstieg in Richtung Taggia.

Über diese Route

Italian Riviera Liguria Cycling Guide

Eine klassische Schleife von San Remo durch die mit Weinbergen bedeckten Hügel des ligurischen Hinterlandes. Die Salita dei Vignai - der Anstieg der Weinberge - steigt auf 1.025 Meter an und führt durch einige der landschaftlich reizvollsten Straßen im westlichen Ligurien. 63 Kilometer, 1.197 Höhenmeter.

Ich hatte noch nie von Salita dei Vignai gehört, bevor ich sie fuhr, und das machte einen Teil ihres Reizes aus. Von San Remo aus führt die Strecke etwa 10 km entlang der Küste nach Osten - eine flache Strecke auf Meereshöhe, nicht mehr als ein Warm-up. Dann biegt die Straße ins Landesinnere ab und der Anstieg beginnt.

Die unteren Hänge führen durch terrassenförmig angelegte Weinberge - der Name bedeutet "Aufstieg der Weinberge", und die Landschaft macht ihm alle Ehre. Steinmauern, Olivenhaine, alte Dörfer, die sich an den Hang klammern. Die Steigung nimmt allmählich zu, während du an Höhe gewinnst, und als ich auf über 500 Metern angekommen war, hatte sich das Terrain völlig verändert: Kiefernwälder ersetzten die Weinberge, die Straße wurde schmaler und die Dörfer verschwanden.

Der Gipfel auf 1.025 Metern fühlte sich abgelegen an. Die Aussicht über die ligurischen Alpen und zurück zur Küste war offen und die Stille war beeindruckend - keine Autos, kein Lärm, nur der Berg. Diesen Aufstieg findest du in keinem Reiseführer und auf keiner Profi-Rennstrecke, und genau das macht ihn so besonders.

Die Abfahrt schlängelt sich auf ruhigen Bergstraßen durch das Hinterland und verliert in langgezogenen Kurven an Höhe, bevor sie schließlich wieder in Richtung Küste abfällt. Auf den letzten Kilometern nach San Remo kam das Meer wieder in Sicht und die Temperatur stieg merklich an. Mit 63 Kilometern und fast 1.200 Höhenmetern ist dieser Tag kürzer als der Colle d'Oggia, aber genauso anspruchsvoll, was die Höhenmeter angeht.

Tommy Nielsen
Recherchiert und gefahren von Tommy Nielsen
12 years on the bike across Norway, Mallorca and the Alps.·Zuletzt verifiziert 01.07.2026

Kilometer für Kilometer

0-25 km: San Remo bis Salita dei Vignai

Von San Remo aus führt die Route in östlicher Richtung entlang der Küste und verläuft etwa 10 km lang flach auf Meereshöhe, bevor sie ins Landesinnere abbiegt. Die Straße steigt dann durch terrassenförmige Weinberge und Olivenhaine ins ligurische Hinterland an - schmale Straßen, alte Dörfer und weite Ausblicke auf die Küste.

25-45 km: Salita dei Vignai

Der Hauptanstieg des Tages führt bis auf 1.025 m durch zunehmend abgelegenes Gelände. Die Steigung ist durchgehend konstant und die Straße wird oberhalb der unteren Dörfer deutlich ruhiger.

45-63 km: Rückkehr nach San Remo

Ein Abstieg durch das Hinterland und der letzte Küstenabschnitt führen zurück nach San Remo.

Galerie

Unterwegs

Karte und Höhenprofil

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Höhenprofil wird geladen…

Wichtige Anstiege

Salita Vignai

HC
16.4 km
Distanz
5.3%
Ø-Steigung
914 m
Höhengewinn
🏆 Alessandro Barra — 41:24
Ansicht auf Strava

Ghimbegna — Bignone

Cat 3
5.4 km
Distanz
3.1%
Ø-Steigung
176 m
Höhengewinn
🏆 Federico Borella — 10:36
Ansicht auf Strava
Highlights
  • Salita Vignai: Ein 16,4 km langer HC-Anstieg, der gleichmäßig von der Küste auf 1.025 m hochschraubt. Das ist Liguriens stilles Entroterra — abgelegenes Terrain, das die meisten Radfahrer aus San Remo nie entdecken.
  • Baiardo: Das mittelalterliche Dorf liegt auf 910 m und taucht am Horizont auf, während die Straße durch Olivenhaine und Weinberge an Höhe gewinnt — ein natürlicher Orientierungspunkt auf dem Weg zum Gipfel.
  • Passo Ghimbegna: Der höchste Punkt der Strecke (1.025 m). Hier wirst du nach dem langen, stetigen Anstieg mit einem Panoramablick zur französischen Grenze und ins wilde Hinterland belohnt.
  • Der Abstieg via Taggia: Ein langer, technischer Drop zurück zur Küste durch dichten Wald. Fast kein Verkehr — ein Abschnitt, auf dem du deinen Rhythmus finden kannst, ohne auf Autos achten zu müssen.
  • Die Stille des Hinterlandes: Vergiss die belebten Küstenstraßen. Hier oben gibt es nur Asphalt, Aussicht und deinen eigenen Rhythmus — die absolute Abwesenheit von Verkehr macht diese Runde zu einer völlig anderen Welt als das Treiben unten am Meer.
Wichtig zu wissen
  • Keine Versorgung: Das ist abgelegenes Berggelände. Sobald du die Küste verlässt, gibt es keine Cafés oder Läden mehr. Fülle die Flaschen vor dem Start auf und stelle sicher, dass du genug Proviant in den Trikottaschen hast für die gesamte Fahrt.
  • Kräfte einteilen: Die Salita Vignai ist 16,4 km bei 5,3 % im Schnitt. Fahre nicht zu hart los — der Anstieg ist unerbittlich, und die letzten Kilometer zum Passo Ghimbegna beißen härter, als die Zahlen vermuten lassen.
  • Umweg nach Baiardo: Die Osteria Au Casun ist der einzige echte Stopp auf der Strecke, etwa 700 m abseits der Hauptroute. Ein radfahrerfreundlicher Ort auf 910 m mit echter ligurischer Küche — den Umweg wert, wenn die Beine Nachschub brauchen.
  • Technischer Abstieg: Der Drop in Richtung Taggia erfordert Konzentration. Halte die Geschwindigkeit im Griff, besonders in den schattigen Passagen, wo die Straße noch lange nach einem sonnigen Tag feucht bleiben kann.
  • Beste Startzeit: Fahre früh los. Du vermeidest die schlimmste Küstenhitze und absolvierst den Anstieg in der kühlen Morgenluft. Empfohlene Saison: April bis Oktober.
Café und Wasser
  • km 38
    Osteria Au Casun

    Radfahrerfreundliche Osteria in Baiardo auf 910 m, etwa 700 m von der Hauptroute entfernt. Hausgemachte ligurische Küche und ein Inhaber, der jede Kurve der Straße kennt. Der einzige echte Stopp bei diesem Anstieg — den kurzen Umweg wert, wenn du Nachschub brauchst.

Häufig gestellte Fragen

Wie schwer ist der Salita Vignai-Anstieg?
16,4 km bei 5,3 % im Schnitt — ein langer, gleichmäßiger Kraftakt, der Ausdauer verlangt. Er ist nie extrem steil, aber vom Meeresspiegel auf 1.025 m ohne flache Erholungsabschnitte zu klettern, wird schnell hart, wenn man zu stark beginnt.
Ist das eine Route für erfahrene Radfahrer?
Ja, sie erfordert eine solide Grundfitness. Mit 63 km und fast 1.200 Höhenmetern, kombiniert mit einem technischen Abstieg, passt sie zu Fahrern, die längere Bergtouren gewohnt sind. Kein Einsteigerritt, aber auch nicht extrem.
Gibt es Stopps unterwegs?
Kaum. Die Strecke führt durch abgelegenes Gelände ohne Cafés an der Straße. Die Osteria Au Casun in Baiardo ist die einzige echte Option — ein 700 m Umweg, der sich für Essen und Trinken lohnt. Sei dennoch von Anfang an autark.
Wann ist die beste Zeit für die Salita Vignai?
April bis Oktober. Mai und Juni sind ideal: Das Gebirge ist frisch und grün, die Temperaturen sind angenehm. Juli und August können in den unteren Abschnitten heiß werden — starte früh, wenn du im Hochsommer fährst.
Wo beginnt die Route?
Direkt im Zentrum von San Remo, an der Küste. Die Runde führt vom Meer ins stille Entroterra und zurück via Taggia — du endest genau dort, wo du begonnen hast, ohne Logistik-Stress am Ende.

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