
Oslo Cycling — Slitu & Askim Loop
Über diese Route
← Oslo & Oslofjord Cycling GuideSlitu und Askim sind 144 Kilometer ostwärts von Oslo, mit 1.938 Höhenmetern und keinem einzigen kategorisierten Anstieg. Hart macht sie die Distanz, nicht die Berge.
Das Mittelstück führt durch das Getreideland östlich der Glomma, rund um Askim und Slitu. Kleine Landstraßen mit wenig Verkehr, eine lange schnelle Abfahrt nach Slitu und 3,7 Kilometer Schotter auf der Revaugveien und der Skjoldenveien. Der Heimweg zieht über den Tomterbakken und durch Follo, auf Straßen, die das Follorittet jeden Mai nutzt, und das letzte Stück nach Oslo läuft mit Blick auf den Fjord.
Slitu und Askim sind 144 Kilometer mit 1.938 Höhenmetern, und hart macht sie die Distanz, nicht die Berge. Auf der ganzen Runde gibt es keinen einzigen kategorisierten Anstieg, der höchste Punkt liegt bei 193 Metern. Für mich ist das die Abwechslung von den üblichen Follo-Runden: Das Mittelstück führt durch das Getreideland östlich der Glomma, rund um Askim und Slitu, auf kleinen Landstraßen mit kaum Verkehr.
Raus aus der Stadt
Du startest mit dem Anstieg der Svartdalsveien. Ein feiner kleiner Berg gleich zu Beginn, mit Blick zurück über Oslo, und die Beine kommen sofort in Gang. Weiter über Ryen und Abildsø zur Skulleruddumpa, und von dort geht es auf dem Radweg bis Klemetsrud bei km 12. An der Uno X biegst du ab. Viele Runden aus der Stadt bleiben auf der Enebakkveien, aber unsere Straße rollt flach und wellig mit ein paar kurzen Rampen und hat deutlich weniger Verkehr.
Hinter Siggerud bei km 18 verengt sich die Straße im Wald, und bei Ytre Enebakk bei km 33 kommst du am Mjær heraus. Flach und wellig, und du hältst gutes Tempo, ohne viel in die Pedale zu legen. Das ist bisher das schönste Fahren, und es kostet dich nichts.
Mjærvannbakken
Bei km 39 beginnt der Mjærvannbakken. 1,3 Kilometer mit 5,9 Prozent, mit Abschnitten über 12. Das ist die steilste Stelle der Runde, und sie kommt früh. Halt etwas zurück, nach der Kuppe liegen noch über hundert Kilometer.

Oben hast du den Lyseren zur Linken, dann folgt die Ligotveien. Frisch asphaltiert, schmal und still, Höfe zu beiden Seiten. Hier merkst du, dass du Oslo endgültig hinter dir hast. Bei km 50 fällst du hinunter zur Glomma und nach Solbergfoss. Das Kraftwerk läuft seit 1924, leistet rund 208 MW und gehört E-CO Energi und Statkraft. Ein kurzer Stopp lohnt.

Ostwärts nach Askim und Slitu
Hinter der Glomma wird das Gelände kupierter, mit ein paar steilen Rampen, aber ländlich und ruhig. Richtung Askim öffnet sich die Landschaft vollständig. Breite Feldstraßen, weite Sicht, fast keine Autos. Dann zieht eine lange schnelle Abfahrt hinunter nach Slitu bei km 63. Danach bist du ein kurzes Stück auf der Rakkestadveien, wo etwas mehr Verkehr sein kann, bevor du wieder abbiegst.

Und dann geht es wieder hoch. Du musst die Höhenmeter zurückholen, die du gerade abgefahren bist, und nach 70 Kilometern spürst du das. Dafür bist du von Äckern und Höfen umgeben, und es ist vollkommen still. Ab km 71 zieht der Vammabakken, fast 5 Kilometer, aber bei 1,6 Prozent im Schnitt ist das eher ein langes Ziehen als ein Anstieg.

Der Schotter auf der Revaugveien
Der Schotter beginnt bei km 79 auf der Revaugveien und läuft weiter auf der Skjoldenveien. Insgesamt 3,7 Kilometer, bis du bei km 82 wieder auf Asphalt bist. Ich bin ihn mit 28 mm Rennradreifen ohne Probleme gefahren. Im Juni war der Untergrund fest und schnell, oben über der Kuppe lag etwas loser Schotter, also nimm die Kurven ruhig. Ein Gravelbike brauchst du für diese Runde nicht.

Spydeberg
Weiter Richtung Spydeberg wird es verkehrsreicher. Bei vielen Autofahrern nehme ich den Radweg, zumindest im ersten Teil. Du querst die Glomma noch einmal, und direkt nach der Brücke kommt eine Steigung, wo ich ohnehin auf den Radweg wechsle. Der führt bis nach Spydeberg bei km 89. Hier passt eine Pause gut. Die Esso mit Deli de Luca liegt direkt an der Strecke. Das Stasjonskafeen ist besser, aber es sind 600 Meter Umweg pro Richtung, und montags ist zu. Prüf die Öffnungszeiten, bevor du dich entscheidest.
Tomterbakken und heim
Hinter Knapstad steigt die Straße 50 Höhenmeter, dann folgt ein schöner Abschnitt, flach und sacht bergab mit weiter Sicht, bis Tomter bei km 96. Der Tomterbakken kommt bei km 100. 1,5 Kilometer mit 5 Prozent, 73 Höhenmeter. Lang ist er nicht, aber nach hundert Kilometern spürst du ihn. Er entscheidet jeden Mai das Follorittet.

Über der Kuppe wartet ein richtig schöner Abschnitt, flach und leicht abfallend, ruhige Straßen und weite Sicht. Draußen auf den Feldern kommst du am Follo flyklubb vorbei, also schau nach oben. Hinter Ski folgt die Eikjolveien, ein kleines Juwel: schmale stille Straßen zwischen Höfen und weiten Feldern, flach mit ein paar kleinen Rampen.
Ab Langhus bei km 119 geht es heimwärts, und hinter Siggerud bist du zurück auf den Straßen der Hinfahrt. Bei Klemetsrud nimmst du einen anderen Weg zurück, hinunter zur Gamle Mossevei. Das letzte Stück verläuft auf dem Radweg, mit Blick auf den Fjord und die Stadt. Danach lohnen Erfrischungen auf Sørenga.

Kilometer für Kilometer
Hinauf die Svartdalsveien, über Ryen und Abildsø zur Skulleruddumpa. Radweg von dort bis Klemetsrud bei km 11,8. An der Uno X ab auf die Siggerudveien und Skiveien, flach und wellig mit ein paar kurzen Rampen, weniger Verkehr als auf der Enebakkveien. Siggerud bei km 18,3.
Schmalere Straße im Wald, wenig Verkehr. Ytre Enebakk bei km 33, dann die Tomterveien am See Mjær entlang. Durchgehend flach und wellig. Svikebøl bei km 38.
Mjærvannbakken km 39,3–40,6: 1,3 km, 5,9 %, Abschnitte über 12 %. Die steilste Stelle der Runde. Am Lyseren vorbei, dann die Ligotveien, schmal und frisch asphaltiert, und die Stegenveien hinunter auf die Solbergfossveien. Ackerland, fast keine Autos. Kraftwerk Solbergfoss bei km 50,3.
Kupiertes Gelände mit steilen Rampen hinter der Glomma, dann öffnet sich die Landschaft. Trippestadveien Richtung Askim, weiter über Eidarengveien und Mørkvedveien. Lange Abfahrt auf der Morstongveien und Slituveien nach Slitu bei km 63. Kurzes Stück auf der Rakkestadveien mit etwas mehr Verkehr. Lekumveien und Svenskebyveien steigen stetig. Vammabakken km 71,5–76,4: 4,9 km, 1,6 %.
Auf der Vammaveien etwas Verkehr, Radweg für das kurze Stück. Schotter km 78,7–82,4 auf der Revaugveien und Skjoldenveien, 3,7 km, mit 28 mm gut fahrbar. Die Osloveien ist stärker befahren, Radweg vorhanden. Spydeberg bei km 88,6, Essenspause. Knapstad bei km 95.
50 Höhenmeter hinter Knapstad, dann flach und sacht bergab bis Tomter bei km 95,7. Tomterbakken auf der Kråkstadveien km 99,6–101,1: 1,5 km, 5 %, 73 hm. Flach am Follo flyklubb vorbei, weiter über Løkenveien, Oppsandveien und Kirkeveien. Eikjolveien hinter Ski, schmale stille Straßen zwischen Feldern. Bøhlerveien bis Langhus bei km 119,3.
Die Vevelstadveien kann befahren sein, der Radweg läuft parallel. Siggerud bei km 124,5 und Klemetsrud bei km 131,7, dieselben Straßen wie auf der Hinfahrt. Ljabruveien nach Ljan, hinunter auf die Gamle Mossevei. Radweg das letzte Stück bis Sørenga und zum Opernhaus.
Karte und Höhenprofil
Highlights
- •Getreideland östlich der Glomma zwischen Askim und Slitu: breite Feldstraßen, weite Sicht und fast keine Autos
- •Die Ligotveien hinter dem Mjærvannbakken, frisch asphaltiert, schmal und still, Höfe zu beiden Seiten
- •3,7 Kilometer Schotter auf der Revaugveien und Skjoldenveien ab km 79, mit 28 mm Rennradreifen voll fahrbar
- •Kraftwerk Solbergfoss an der Glomma bei km 50, in Betrieb seit 1924
- •Die Eikjolveien hinter Ski: schmale stille Straßen zwischen Höfen und weiten Feldern, flach mit ein paar kleinen Rampen
Wichtig zu wissen
- ⚠Auf der ganzen Runde kein kategorisierter Anstieg. Lang macht den Tag, dass sich 144 Kilometer und 1.938 Höhenmeter in kleinen Portionen sammeln
- ⚠Der Mjærvannbakken bei km 39 ist die steilste Stelle, mit Abschnitten über 12 %. Er kommt früh, also halt etwas zurück
- ⚠Der Schotter ab km 79 misst 3,7 Kilometer und geht mit 28 mm gut, wird oben über der Kuppe aber lose. Nimm die Kurven ruhig
- ⚠Spydeberg bei km 89 ist die natürliche Essenspause. Das Stasjonskafeen ist montags zu, prüf die Öffnungszeiten
- ⚠Füll die Flaschen in Spydeberg. Bis Langhus sind es 30 Kilometer, und der Abschnitt über den Tomterbakken liegt offen
- ⚠Am besten von März bis Oktober. Das hier ist Flachland und öffnet früh, aber Frühlingsmorgen östlich der Glomma sind kälter als in Oslo
Café und Wasser
- km 88.6Esso Spydeberg (Deli de Luca)
Direkt an der Strecke in Spydeberg, etwa auf halber Distanz. Kein Ziel für sich, aber immer offen. Füll hier die Flaschen, ob du isst oder nicht.
- km 88.9Stasjonskafeen
Die bessere Pause, im alten Bahnhofsgebäude 600 Meter neben der Strecke. Montags geschlossen, prüf also die Öffnungszeiten, bevor du die Pause hierher legst.
Häufig gestellte Fragen
- Wie lang ist die Strecke?
- 143,87 Kilometer mit 1.938 Höhenmetern, vom Opernhaus und zurück. Rechne mit sechs bis acht Stunden inklusive Pausen.
- Brauche ich ein Gravelbike?
- Nein. Es sind 3,7 Kilometer Schotter ab km 79 auf der Revaugveien und Skjoldenveien, und 28 mm Rennradreifen kommen damit gut zurecht. Der Rest der Runde ist Asphalt.
- Warum gilt sie als schwer, wenn es keine richtigen Anstiege gibt?
- Genau deswegen. Auf der Runde gibt es keinen einzigen kategorisierten Anstieg und der höchste Punkt liegt bei 193 Metern, aber 144 Kilometer und 1.938 Höhenmeter in kleinen Portionen ergeben einen langen Tag.
- Wo kann ich unterwegs essen?
- Spydeberg bei km 89 ist die natürliche Pause. Die Esso mit Deli de Luca liegt direkt an der Strecke, das Stasjonskafeen 600 Meter daneben. Die Öffnungszeiten stehen auf der Karte.
- Geht es auf demselben Weg zurück?
- Teilweise. Das Mittelstück durch Østfold fährst du nur einmal, aber der Weg aus Oslo hinaus und der Heimweg teilen sich Straßen. Siggerud und Klemetsrud passierst du zweimal, in entgegengesetzter Richtung.
- Ist die Strecke stark befahren?
- Die ersten 20 Kilometer aus Oslo heraus am meisten. Sonst gibt es ein kurzes befahrenes Stück auf der Rakkestadveien bei Slitu, auf der Vammaveien vor dem Schotter und auf der Osloveien nach Spydeberg, wobei die letzten beiden Radwege haben. Die Vevelstadveien auf dem Heimweg kann ebenfalls voll sein.
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