Solides Frühstück im Havila Hotel Geiranger, die erste Fähre des Tages schon am Kai, strahlende Sonne. Wir rollten die 200 Meter Aufwärmung aus dem Hafen, und Ørnevegen begann genau dort — kein Einrollen. 6,9 km bei 8,2 % Schnitt. Mehrere Gruppen um uns herum: deutlich, dass nicht alle wussten, was kommt.
11 Serpentinen die Fjordwand hinauf, die Straße in den Berghang gehauen, jede Serpentine öffnet einen neuen Blick hinunter auf Geiranger. Die letzte Serpentine ist Ørnesvingen — die breiteste, mit den Kreuzfahrtschiffen im Fjord auf Punktgröße geschrumpft und Dalsnibba sichtbar quer über das Tal. Den Fotostopp haben wir uns für die Abfahrt aufgespart.
Die Abfahrt vom Ørnevegen war die Überraschung des Tages, aber aus dem falschen Grund. Bremsen so heiß — heiß genug, dass ich anhalten musste, um sie abkühlen zu lassen. Lass es auf der Abfahrt langsam angehen. Beim Oppskredtunnelen sind wir auf den Schotterweg an der Seite ausgewichen, empfehlenswert gegenüber dem unbeleuchteten Tunnel. Dann die Eidsdal-Fähre: Svele-Tradition, Brunost oder Smørkrem, beide korrekt. Sanfte Abfahrt vom Pass hinunter zum Kai.
Ruhige Straßen Richtung Trollstigen, Schafe auf der Straße, die nicht für Radfahrer auswichen. 30 km sanfte Steigung, in der die Landschaft nur schöner wird. Stigrøra auf 858 m: Waffel und Kaffee im Café, Blick hinunter auf die 11 Serpentinen, die wir gleich anfahren würden. Der Anstieg waren 7,9 km bei 8,2 % mit 672 m Höhenmetern. Heiß, Schweiß in den Augen, und die Autofahrer, die mich auf Trollstigen überholten, hoben den Daumen aus dem Fenster. Das ist es, was Trollstigen zu fahren bedeutet.
Gudbrandjuvet auf dem Rückweg: Toilette und Café, beides nützlich. Eine weitere Svele auf der Rückfahrt mit der Fähre. Zurück im Havila Hotel zum Abend, Beine durchgekocht.