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Kurve mit Steinbrüstung und Leitplanke, Kiefernwald und blanker Kalkfels an der gegenüberliegenden Talseite.

Coll de SóllerCat 2

Gleicher Pass, andere SeiteColl de Sóller (Bunyola)5,12 km · 5,0 %

7,5 km
Länge
5,6 %
Schnitt
422 m
Höhendifferenz
496 m(GPX)
Höhe
Ansicht auf Strava →

Die Sóller-Seite ist die härtere der beiden, steiler als die Auffahrt von Bunyola und mit deutlich mehr Kehren. Die Kehren nehmen dir trotzdem etwas ab: Die Straße flacht in jeder ab, du bekommst einen Atemzug und Schwung zum Herausbeschleunigen. Die unteren Rampen führen durch Wald und liegen den halben Tag im Schatten.

Wie lange brauchst du für Coll de Sóller?

Ein Fahrer mit 3,0 W/kg braucht etwa 32 Minuten für Coll de Sóller.

Gib dein Gewicht an und die Durchschnittsleistung, die du am Anstieg hältst. 9 kg für Rad und Ausrüstung rechnen wir dazu. Das Modell rechnet die Zeit physikalisch aus und ist an echten Fahrten getestet.

0:00

Fahrer

Fahrer 1

Was du am Anstieg halten kannst – nicht dein Strava-Schnitt für das Segment und nicht deine FTP.

Vergleiche dich mit

Die Referenzfahrer wiegen 75 kg.

Die Straße

Der Túnel de Sóller wurde im Februar 1997 eröffnet und übernahm den Verkehr zwischen Palma und Port de Sóller. Er ist drei Kilometer lang und führt die Ma-11; die alte Straße über den Pass blieb liegen, wie sie war.

Zwanzig Jahre lang war der Tunnel mautpflichtig. Im Januar 2017 kostete er 5,10 Euro für alle, die nicht auf der Insel wohnten, und war damit der teuerste Tunnel Spaniens pro Kilometer. Im Dezember desselben Jahres fiel die Maut weg, vorzeitig.

Der Anstieg

Das Steilste an der Sóller-Seite kommt früh. Du bist kaum warm, da zieht es an, und das Stück hält gut zwei Kilometer. Wer dort zu hart fährt, merkt es später garantiert.

Danach legt sich der Anstieg auf eine gleichmäßigere Steigung, in der du einfach deinen Rhythmus findest. Den Rest des Weges geht es um die Kehren. Sie kommen dicht, den ganzen Berg hinauf, und genau deshalb wählen die Leute diese Seite. Du hörst schnell auf, Kilometer zu zählen, und fährst stattdessen von Kehre zu Kehre. Manche zählen rund dreißig allein auf dieser Seite, andere gut fünfzig für den ganzen Pass — eine verlässliche Zahl gibt es nicht.

Das Beste daran: Die Autos nehmen den Tunnel. Damit hast du die Straße praktisch für dich. Kaum ein Auto zu sehen, nur andere Radfahrer.

Die letzten Kilometer sind die flachsten des ganzen Anstiegs. Hast du dir etwas aufgespart, kannst du es jetzt einsetzen. Oben bist du auf der Passhöhe, und von da aus suchst du dir aus, auf welcher Seite du wieder hinunterrollst.

Diesen Anstieg fährst du auf diesen Touren